30. September 2014

Pause macht schnell...

Der Start am WEGA-Lauf war ja eigentliche eher eine Notlösung nach dem Verzicht am Greifenseelauf. Nachdem mich in den letzten 2 Wochen eine hartnäckige Muskelverhärtung an der Wade etwas gebremst hat, habe ich
den Start in Uster absagen müssen. Erst im letzten Moment habe ich dann nach der Konsultation bei der Osteopathin den Start am WEGA-Lauf angemeldet.

Es galt 8 Runden in der Innenstadt von Weinfelden zu laufen... nach den zwei Wochen Pause und dem bisher eher verhaltenen Intervall-Training habe ich keine gute Zeit erwartet.
Ich konnte mich aber mit meiner aktuellen Form selber überraschen. Obwohl ich auch bei diesem Rennen am Anfang wieder zu schnell losgelaufen bin konnte ich bis ins Ziel doch eine ansprechende Leistung
abrufen. Mit dem 6. Rang Overall bin ich sehr zufrieden. Am meisten beeindruckt mich aber die Steigerung im Tempo, die ich seit dem Frauenfelder Stadtlauf machen konnte, und das obwohl ich dazwischen kaum
qualitativ gutes Training hatte. Es stimmt also doch - Pause macht schnell.

Da in der zweiten Hälfte des Rennens aber die Muskelverhärtung wieder aufgetreten ist und ich mir jetzt vermutlich eine leichte Zerrung zugezogen habe, werde ich das bewährte Rezept gleich einmal weiterführen
und eine kleine Saisonpause einlegen. Die nächste Saison wird lange und intensiv werden. Bis dazu der richtige Startschuss geht, gibts jetzt erst einmal etwas Pause und noch etwas Ferien mit der Familie.

Wenn alles klappt, werde ich im November am Frauenfelder Halbmarathon am Start stehen... mal schauen, ob ich dann mit genug Pause immer noch schneller geworden bin.

Rangliste



Schade, dass das WEGA-Publikum so anfeuerungsresistent ist. Auch auf entsprechende Aufforderung blieb das Publikum meistens ziemlich still... schade eigentlich.



30. August 2014

Officially Alive...

Seit dem März ist doch einiges passiert. In den letzten Monaten ist viel passiert, was aber mit Sicherheit nicht dazugehört hat, war Sport. Abgesehen vom intensiven Kaffeebecher-Heben und Hardcore-Holzhacken im Yukon, war da nicht viel Bewegung dabei :) Aber genau das habe ich gebraucht um mit mir selber wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Nachdem dann nach der Auszeit die Lust auf Sport von ganz alleine wieder gekommen ist, hab ich einfach gemacht worauf ich Lust hatte.

Die Lust auf Wettkampf ist mir aber nicht vergangen. An diesem Wochenende stand der Stadtlauf in Frauenfeld auf dem Programm. Da mein Sohn ohnehin am Kids-Rennen starten wollte, habe ich die Gelegenheit genutzt und bin selber auch beim Hauptlauf über 7.2km gestartet. Was kleines zum Einstieg... als Standortbestimmung kam mir das ganz gelegen. Ich hatte keine Ahnung wie mein Formstand nach den letzten Wochen Training so war.

Um das ganze aber kurz zu machen - es war toll. Obwohl der etwas zu schnelle Start mit 3:15 doch etwas sehr optimistisch war, hat sich dann mein Tempo in dem Bereich eingependelt, den ich etwa erwartet habe. Die Strecke in Frauenfeld ist ziemlich anspruchsvoll und hat doch fast 100 HM zu bewältigen... also nicht ganz ohne.. die 26:59,9 waren ungefähr in dem Rahmen in dem ich mir erhofft habe. Von daher eine gute Standortbestimmung. Bis zum Greifenseelauf habe ich ja noch etwas Zeit... dort wage ich mir dann auf die 10km Strecke. Man muss sich ja schliesslich langsam steigern.




6. März 2014

Time for a break...

In den letzten Jahren haben einzelne Tage im Kalender mein ganzes Verhalten während dem Rest des Jahres beeinflusst. Die Auswirkungen daraus spüre ich jetzt und es ist Zeit die Konsequenz zu ziehen...

Also Leute... einen Konkurrenten weniger in dieser Saison...


"We are so busy watching out for what is
ahead of us, that we don't take time to 
enjoy where we are"



24. Februar 2014

Solider Saisonstart in Bremgarten

Wenn ich daran denke, dass vor 6 Wochen mein durchschnittlicher Laufumfang pro Woche bei ca. 5km lag, hätte ich nie gedacht, dass ich innerhalb dieser kurzen Zeit mein Niveau wieder so erhöhen kann. Es ist erstaunlich an was für Leistungen der Körper innerhalb kürzester Zeit wieder anschliessen kann, wenn man ihm nur die notwendige Zeit dafür gibt.

Nach einer langen Verletzungspause und einem ganz zaghaften Aufbau habe ich es dann doch schlussendlich an die Startlinie des Reusslauf geschafft. Im 2008 stand ich zum letzten Mal am Start des Reusslauf. Zu dem Zeitpunkt natürlich mit ganz anderen Voraussetzungen... ich hatte eine solide Grundlage und war zu diesem Zeitpunkt vor !!sechs!! Jahren ganz einfach besser drauf. Trotzdem bin ich mit der Leistung vom letzten Samstag mehr als zufrieden. Nach gerade einmal 215 Trainingskilometer in 6 Wochen konnte ich mich mit einem soliden Resultat zurückmelden und das bei frühlingshaften Temperaturen im Februar...
Die nakten Zahlen vom letzten Samstag sehen folgendermassen aus

11 km Wettkampfdistanz, 73 Rang Overall, 39:22 Wettkampfzeit, 3:34 pro KM

Im Ziel war ich zu Beginn zwar etwas enttäuscht, aber danach überwiegte ein zufriedenes Gefühl... denn das Rennen ist eigentlich so verlaufen wie ich das erwartet hatte. Ich wusste, dass es auf dem letzten Stück hart werden würde, denn mir fehlt ganz einfach die Tempohärte. Zu Beginn flogen die Kilometermarkierungen nur so vorbei, doch auf den letzten 3 Kilometer, als das Gelände wieder etwas coupierter wurde und die Streckenführung viele kleine Richtungswechsel hatte, hat mir das den Rhythmus gebrochen und mir ist einfach die Luft ausgegangen. Die fehlenden Bergläufe im Winter haben sich hier ganz deutlich bemerkbar gemacht. Aber eines hat es trotzdem gemacht... viel Spass. Ich werde im nächsten Jahr definitiv wieder kommen... ich hoffe, dass ich in Zukunft vom Verletzungspech etwas verschont bleibe.

Bis zum Kerzerslauf in 3 Wochen habe ich zum Glück noch etwas Zeit um das eine oder andere zu korrigieren.

Besonders stolz hat mich an diesem Wochenende aber das erste Solo-Rennen von meinem Sohn gemacht... er hat in seinem ersten Rennen ganz ohne Papa toll gekämpft... und das wichtigste war - er hatte jede Menge Spass...



2. Februar 2014

Das Rauschen im Wald...

Das man ja beim Radfahren des öfteren mit etwas agressiveren Automobilisten zu kämpfen hat ist ja nichts neues. Das man jetzt abet sogar beim Lauftraining am Waldesrand um sein Leben fürchten muss, ist mir in den letzten 10 Jahren doch noch nie passiert.

Es ist ein saublödes Gefühl wenn man am Wald entlang läuft und dann plötzlich über sich ein Rascheln und Rauschen hört - wenn man dann nach oben in den Wald schaut und sieht wie eine 30m hohe Tanne gerade auf einem zufällt... ganze 50 cm haben gefehlt und das Ding wär mir krachend auf den Kopf gefallen... ich hab glücklicherweise nur ein paar abgebrochene Äste abbekommen.
Danke an den Forstwart der die Strasse weder gesperrt hat, noch irgendwelche Hinweise aufgestellt hat. Auf die Frage ob denn hier gesperrt sei hat man mich nur ungläubig angeschaut... "Oem... doch da oben ist die Strasse gesperrt..."... ach nee... ein Traktor der halb in der Strasse steht ist für mich keine aussagekräftige Absperrung. Vor allem dann nicht wenns nur auf einer Seite des Weges ist und es sich um einen Radweg handelt...

Aber so lernt man den Wert des Lebens wenigatens wieder zu schätzen... uff...

8. Januar 2014

Provisorischer Wettkampfkalender 2014

Im Moment sieht es so aus, als sei ich auf dem besten Weg zur vollständigen Heilung meiner Wadenverletzung. Ich kann meine Umfänge im Moment wöchentlich wieder steigern. Aus diesem Anlass möchte ich hier meinen Wettkampf-Kalender für dieses Jahr vorstellen:

22.02. - Reusslauf, Bremgarten
15.03. - Kerzerslauf, Kerzers
04.05. - Thurgauer Triathlon, Stettfurt
10.05. - Grand-Prix von Bern, Bern
25.05. - Triathlon Frauenfeld, Frauenfeld
21.06. - Mayor's Midnight Sun Half Marathon, Anchorage (AK)
31.08. - Uster Triathlon, Uster
20.09 - Greifenseelauf, Uster


Es ist offensichtlich, dass ich in diesem Jahr einen Fokus auf meine Lauf-Performance legen möchte. Da ich im Sommer längere Zeit in den Ferien sein werde, gibts deshalb im Juni / Juli keine Wettkämpfe. Nach meiner Rückkehr werde ich dann spontan entscheiden, wie früh ich wieder ins Wettkampf-Geschehen eingreife... spätestens aber in Uster werde ich wieder am Start sein. Vielleicht einmal über die OD.

Wenn es im Sommer mit der Reiseplanung passt, werde ich am längsten Tag des Jahres am Mayors Midnight Half Marathon in Anchorage starten... mal schauen was mich da in Alaska erwartet :)

Bis zum ersten Wettkampf in Bremgarten ist allerdings noch einiges zu tun, und ich muss noch etwas Geduld haben mit meiner Lauf-Form... bis dahin geniesse ich aber den Frühling im Winter.

15. Dezember 2013

Bis die Lunge brennt...

Ja, ich lebe noch... es war in letzter Zeit etwas ruhig hier. Normalerweise würde ich jetzt gerne sagen, dass ich in der Zwischenzeit sehr fleissig war und trainiert habe wie ein Wahnsinniger. Dem ist aber leider nicht so. Nachdem ich nach der Saisonpause ziemlich euphorisch ins Training eingestiegen war, wollte ich in diesem Winter alles daran setzen meine Füsse und Gelenke auf die bevorstehende Rutschpartie im Winter vorzubereiten. Also rein ins Fitnessstudio, Stabi-Training, Kräftigung für die Fussgelenke und Waden... doch leider hilft viel nicht immer viel... so habe ich mir dann eine hartnäckige Verletzung am Muskel-Sehnenübergang zwischen Achillessehne und Wadenmuskel zugezogen. Also zurück auf Start und von vorne Anfangen... jedenfalls kann ich jetzt seit 2 Wochen wieder Radfahren und seit dieser Woche wieder Laufen. Wenns gut läuft, kann ich nächste Woche endlich wieder ins Wasser.

Um im grauen Winteralltag hier etwas die Trainingsroutine zu durchbrechen, habe ich angefangen ein paar ganz fiese Intervalle im Radfahren einzubauen... die Lunge brennt höllisch, wenns draussen so eisig kalt ist. Egal ob auf der Strasse oder im Wald... aber Spass machts. Diese Woche standen erstmals seit fast 6 Wochen wieder zwei kurze Laufeinheiten auf dem Programm... auch hier kann die Lunge nach so langer Abstinenz ganz schön pfeiffen. Glücklicherweise konnte ich durch das Krafttraining und Radfahren einiges an Ausdauer und Fitness kompensieren. So muss ich jetzt nicht wieder ganz von Vorne anfangen... es kann jetzt also endlich losgehen...


28. Oktober 2013

Herbstzeit...

So darf der Herbst nahtlos in den Frühling übergehen....




10. Oktober 2013

Es ist Off-Season

Am Samstag Abend geht in Hawaii der Startschuss für die Ironman World Championships. Ich wünsche allen Schweizern am Start viel Erfolg und gutes gelingen. Vor allem aber Drücke ich Philipp Gubler die Daumen... lass es so richtig krachen dort - wenn ich schon nicht dabei sein kann. Unser Duell von Frankfurt und Hawaii müssen wir aber noch ein bisschen verschieben. Aber keine Angst, das mit dem Rückensponsor klären wir dann am Wettkampf ;-)

Klar, wäre ich jetzt lieber in Hawaii, als hier. Deshalb verfolge ich mit etwas Wehmut und Neid die Kona Coverage im Internet und all die Bilder die im Moment durchs Netzt gehen.




Bei mir ist zur Zeit Saisonpause angesagt... im Moment quäle ich mich etwas durch den Herbst-Blues. Das Wetter ist nicht gerade ansprechend, aber wenn es mal schön ist, dann macht auch der Sport draussen richtig Spass. Zur Abwechslung gibts Schwimmen und Krafttraining, damit eine gute Grundlage für den nächsten Frühling gelegt werden kann. Aber zuerst geniesse ich noch die Zeit mit etwas weniger Training...